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26. Dezember 2019 - 18:00
Nikita Mndoyants, Klavier

Ludwig van Beethoven (1770-1727)

Sonates Nr. 17 d-moll Op. 31/2
Sonate Nr. 18 Es-Dur Op. 31/3
Sonate Nr. 23 f-moll Op. 57

 

27. Dezember 2019 - 20:00
Christoph Croisé, Cello
Nikita Mndoyants, Klavier

Dimitri Schostakowitsch (1906-1975)
Sonate für Cello und Klavier d-moll Op. 40
Piotr Tchajkovsky (1840-1893)

Andante cantabile
Johannes Brahms ( 1844-1908)
Sonate für Cello und Klavier Nr. 2 F-Dur Op. 99

Pablo Sarasate (1844-1908)
Zigeunerweise Op. 20

 

28. Dezember 2019 - 18:00 Wallfahrtskapelle Weiler
Christoph Croisé, Cello

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite für Cello Nr. 1 G-Dur BWV 1007
György Ligeti (1923-2006)

Sonate für Cello

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Suite für Cello Nr. 2 d-moll BWV 1008

Peter Pejtsik (1968)

Sonenhenge

Thomas Buritch (1972)

Some like to show it off

 

Nikita Mndoyants hat am 7. August 2016 den 1. Preis des weltberühmten Internationalen Cleveland Wettbewerbs (USA) gewonnen. Das Jury hat ihm auch den Preis der besten Interpration eines Barockwerkes und der der besten Interpretation eines Kammermusikwerkes verliehen.
Er wurde 1989 geboren; er stammt aus einer Familie von Berufsmusikern.
Schon von klein auf spielte er Klavier und komponierte er; 1995 wurde er in die Moskauer „Zentrale Musikschule“ (für besonders begabte Kinder) aufgenommen. Zwei Jahre später gab er im Alter von acht Jahren sein erstes Klavierrecital. Im März 1999 gab er mit zehn Jahren ein ganz außergewöhnliches Recital in der „Sibelius Academy Concert Hall“ von Helsinki, welches aufgenommen wurde und 2001 als CD veröffentlicht wurde.
2006 schloss er sein Klavier – und Kompositionsstudium an der Moskauer „Zentralen Musikschule“ summa cum laude ab, desgleichen 2011 am Moskauer Tschaikowskij Konservatorium, wo er Komposition mit Alexander Tchaykovsky sowie Klavier mit Alexander Mndoyants und Nicolay Petrov weiterstudiert hatte.
Im Lauf seines Studiums siegte er bei mehreren nationalen und internationalen Klavier – und Kompositionswettbewerben. 2004 nahm er an Meisterklassen der „Akademie“ des Festivals von Verbier (in der Schweiz) teil.
Im Sommer 2005 war er in Israel und besuchte die „International Tel-Hai Piano Master Classes“. Dabei erhielt er den Ersten Preis im Klavierkonzertwettbewerb.
Im November 2007 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Paderewski Klavierwettbewerb, sowie einen Spezialpreis für „das beste Recital im Halbfinale“.
Auf seinen riesigen Erfolg in Helsinki folgten Auftritte in aller Welt: in Russland, Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Lettland, Estland,China, in der Schweiz, in Israel, in Frankreich und in den USA.
Er beteiligte sich an zahlreichen Festivals: „Kremlin Musical“, „Moskauer Herbst“, 14. Klavierfestival von Liepaja (Lettland), International Keyboard Institute & Festival New-York, 63. Chopin-Festival im polnischen Duszniki-Zdroj, Musikfestival Davos u.a., und gab Recitals in Moskau und Sankt-Petersburg, in der Salle Cortot und dem Auditoire du Louvre von Paris, in der Philharmonie von Warschau...
Er spielt unter der Leitung von namhaften Dirigenten wie Eri Klas, Imants Resnis, Misha Rachlevsky, V. Ziva, Charles Ansbacher, Tadeusz Wojciechowski, M. Annamamedov, V. Redya, S. Bezrodnaya, K. Orbelyan, F. Korobov, A. Sladkovsky, A. Arnold, I. Solzhenitsyn.
Zusammen mit dem berühmten Borodin Quartett führte er 2004 Dimitri Schostakowitschs Klavierquintett auf.
Er ist in den beiden Dokumentarfilmen, die die Filmemacherin Irene Langemann für die deutsche Produktionsfirma Lichtfilm realisierte, zu sehen: „Russlands Wunderkinder“ (2000) sowie „Die Konkurrenten – Russlands Wunderkinder 2“ (2010).
Seine eigenen Kompositionen für Klavier und Kammermusik sind bei den Verlagshäusern „Komponist“, „Muzyka“ und „Jürgenson“ erschienen.
2007 wurden vom russischen Label „Classical Records“ zwei CDs herausgegeben, auf denen er zum Teil seine eigenen Werke spielt.
2013 wurde er zum Finalisten beim renomierten Internationalen Van-Cliburn Klavierwettbewerb (USA).
2015 ist seine Interpretation des Klavierquintetts von M. Weinberg beim französischen Label Praga Digitals mit dem Zemlinsky Quartett erschienen.
Seine letzte CD (2017) , bei dem Label Steinway erschienen, enthält die 6 Bagatellen Op. 126 von Beethoven, die Davidsbündlertänze Op. 6 von Schumann und die Sarkasmen Op. 17 von Prokofjev.

 

Vom Tagesspiegel als „Cellist mit feinnervigem Habitus und warmer, inniger Timbrierung“ gekürt, zählt Christoph Croisé zu einem der vielseitigsten Cellisten seiner Generation.
Bereits mit 17 Jahren gab er sein Debut in der Carnegie Hall New York, wo er seitdem regelmässig aufgetreten ist. Weitere Auftritte führten ihn in renommierte Konzertsäle wie der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Wien, der Philharmonie Berlin, der Wigmore Hall London, der Residenz München, der Capella St. Petersburg, der Philharmonie St. Petersburg und der Philharmonie Baku.
Als Solist trat er u. a. unter der Leitung von M. Sanderling, M. Venzago, D. Boyd, L. Gendre, K. Griffiths, A. Guliyev, A. Ardal, M. Dones, G. Bria und D. Botinis mit verschiedenen Orchestern wie dem Musikkollegium Winterthur, dem Sinfonieorchester St. Petersburg/Russland, dem Berner Sinfonieorchester, dem Staatlichen Sinfonieorchester Baku/Azerbaijan, der Camerata Schweiz, dem Münchner Rundfunkorchster, der Camerata Zürich, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Sichuan Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester der Staatskapelle St. Petersburg/Russland, dem Collegium Musicum Basel, dem Izmir State Symphony Orchestra, dem Orchestre symphonique de Mulhouse, dem Radio Symphonieorchester Tirana, dem Kammerorchester der Bayrischen Philharmonie, dem Orquesta Sinfonica de Michoacan, dem Symphonieorchester Harbin und dem Philharmonischen Orchester Budejovice auf.
Mehrere Live-Übertragungen wurden durch Rundfunk und Fernsehen gesendet, beispielsweise das Schumann Cellokonzert mit dem Münchner Rundfunkorchester durch den Bayrischen Rundfunk und weitere durch u. a. WQXR, BBC, RSI, RTS, SRF, NDR, und WMFT.
Christoph Croisé ist gern gesehener Gast bei zahlreichen Festivals wie u. a. dem Festival „Musical Olympus“ in St. Petersburg, New York und Baku, dem Lucerne Festival, dem Radio France Festival Montpellier, dem Davos Festival „Young Artists in Concert“, dem Menuhin Festival Gstaad, den Salzkammergut Festwochen Gmunden, dem Schwarzwald Musikfestival, dem Festival de Sully, dem Belfast International Arts Festival, dem Emilia-Romagna Festival und dem Festival de musique de Wissembourg.
Kammermusikalisch trat Christoph Croisé u. a. mit Dmitri Sitkovetsky, Mayuko Kamio, Bartłomiej Nizioł, Isabelle van Keulen, Andrey Baranov, Sergey Ostrovsky, Kirill Troussov, Alexander Zemtsov, Vladimir Mendelssohn, Marie Chilemme, Christoffer Sundqvist, Anna Fedorova, Oliver Schnyder, Oxana Shevchenko, Nikita Mndoyants, Lorenzo Soulès und Alexander Panfilov auf.
Er ist Gewinner des First Grand Prize am Internationale Wettbewerb „2nd Berliner International Music Competition“ 2018, der Goldmedaille mit Auszeichnung am Internationalen Wettbewerb „First Berliner International Music Competition“ 2017, des 1. Preises beim Internationalen Wettbewerb „Schoenfeld International String Competition“ in Harbin/China 2016, des 1. Preises beim Internationalen Wettbewerb „Manhattan International Music Competition“ 2016, des 3. Preises beim internationalen Wettbewerb „Carlos Prieto International Cello Competition“ Morelia/Mexico 2016, des 1. Preises am Internationalen „Salieri-Zinetti“ Wettbewerb in Verona/Italien 2016, des 1. Preises beim Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach 2015, des 1. Preises beim internationalen Wettbewerb „Petar Konjovic“ in Belgrad 2009 und des 1. Preises beim internationalen Wettbewerb „Ibla Grand Prize“ in Sizilien 2010. 2015 und 2016 gewann Christoph Croisé den Studienpreis des Migros-Kulturprozent und ist seit 2016 in die Konzertvermittlung des Migros Kulturprozent aufgenommen. 2017 bekam Christoph Croisé dem Swiss Ambassador’s Award verliehen. 2018 wurde Christoph Croisé der „Prix Jeune soliste 2019 des Médias francophone publics“ verliehen.
Im Mai 2015 wurde seine Debut CD mit Oxana Shevchenko beim Label Quartz Classics veröffentlicht. 2017 erschien seine zweite CD mit Othmar Schoecks‘ Cellokonzert beim Label Genuin. Seine dritte CD mit beiden Haydn Cellokonzerten erschien im März 2019 beim Label AVIE Records und am 1. November 2019 erschien seine vierte CD „The Russian Album“ zusammen mit dem russischen Pianisten Alexander Panfilov beim Label AVIE Records.
Christoph Croisé erhielt seinen ersten Cellounterricht mit sieben Jahren bei Katharina Kühne. Seit 2007 wird er von Alexander Neustroev unterrichtet. Seit 2013 studiert Christoph bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Universität der Künste Berlin. Massgebende künstlerische Impulse erhielt er ausserdem durch Steven Isserlis, Michael Sanderling, David Geringas, Walter Grimmer und Frans Helmerson.