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Florian Heinisch, Klavier

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate Nr. 23 f-moll "Appassionata" Op. 57

 

Arnold Schönberg (1874-1951)
Sechs Klavierstücke Op. 23

 

Franz Liszt (1811-1886)

Spanische Rhapsodie S. 254

 

 

Florian Heinisch, 1990 in Bachs Geburtsstadt Eisenach zur Welt gekommen, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht und wurde ab 2000 von Sigrid Lehmstedt in Weimar unterrichtet.

 Von 2005 bis 2009 studierte er Komposition bei Johannes Schlecht. Von 2010 bis 2014 studierte er Klavier an der Hochschule für Musik und Theater

„Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, zunächst bei Dietmar Nawroth, seit 2012 bei Gerald Fauth und schloss dort seinen Bachelor ab. Seit dem Wintersemester 2014 setzt er sein Klavierstudium bei Sontraud Speidel im Studiengang Master an der Hochschule für Musik Karlsruhe fort, an der er auch einen Lehrauftrag für Nebenfach Klavier wahrnimmt.

 Florian Heinisch ist Preisträger u. a. des Internationalen Grotrian-Steinweg-Wettbewerbes Braunschweig, des Kleinen Schumann-Wettbewerbes Zwickau und des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“. Er erhielt 2006 und 2009 ein Förderstipendium zur Unterstützung hochbegabter Kinder und Jugendlicher im Freistaat Thüringen. Beim 20. Internationalen Amadeus-Wettbewerb für junge Pianisten in Brno/Tschechische Republik 2013 sowie beim Internationalen Klavierwettbewerb „Nuova Coppa Pianisti“ in Osimo/Italien 2014 war Florian Heinisch als Juror tätig. Neben zahlreichen Engagements in Deutschland führten ihn Auftritte bisher nach Österreich, Italien, Türkei und USA. Oktober 2014 gab er in Ankara mit dem Orkestra Akademik Baskent unter Leitung von Ertug Korkmaz sein Orchester-Debüt mit Beethovens 3. Klavierkonzert.

 Nationale und internationale Meisterkurse und Klavierklassen, u. a. mit Jacques Rouvier, Steffen Schleiermacher, Galina Iwanzowa, Lydia Gorstein, Lev Natochenny, Ian Pace, Elisso Wirssaladze und Lilya Zilberstein, ergänzen seine Klavierstudien.

 Neben seinem Interesse an dem „klassischen“ Klavier-Repertoire u. a. aus

Barock, Klassik, Romantik und Impressionismus widmet er sich intensiv dem Studium und der Interpretation der Neuen und neuesten Musik, die er oft in kontrastierenden, ungewöhnlichen Programmen den älteren Werken gegenüber stellt. Einen weiteren Schwerpunkt seiner künstlerischen Entwicklung stellt sein aktives Wirken als Kammermusiker und Liedbegleiter dar.