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Damien Bachmann, Klarinette
Christian Chamorel, Klavier

Johannes Brahms

Sonate für Klarinette und Klavier Nr. 1 f-moll Op. 120

Felix Mendelssohn

"Schottische" Fantasie Op. 28

Rondo Capricciosos Op. 14

Claude Debussy

Rhapsodie für Klarinette und Klavier

Georges Bizet/Pablo de Sarasate

Carmen Fantasie für Klarinette und Klavier

 

Im Jahre 1991 in Genf geboren, beginnt Damien Bachmann früh mit dem Klarinettenspiel bei René Meyer am Conservatoire Populaire. Anschliessend kann er von Michel Westphal's Unterricht am Conservatoire de Musique de Genève profitieren.

Sein Klarinettenstudium beginnt er am Konservatorium Luzern bei Paolo Beltramini, wo er seinen Bachelor of Arts in Music erlangt. Parallel dazu nimmt er Unterricht an der renommierten Sibelius Academy in Helsinki bei Harri Mäki.

Seit September 2014 studiert Damien Bachmann an der Hochschule für Musik Basel in der Klasse von François Benda.

Bachmann ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. So gewinnt er den 1. Preis und zwei Spezialpreise am „10th Gheorghiu Dima Clarinet Competition“ in Rumänien, den 1. Preis sowie einen Spezialpreis bei der „1st Béla Kovacs International Clarinet Competition“ in Ungarn, den 1. Preis am « 38ème Concours National d’Execution Musical » im Riddes (VS), den 3. Preis bei „1st Czech Clarinet Art Competition“ in Prag, einen 3. Preis am „10° Concorso internazionale per clarinetto di Carlino”, den 1. Preis beim “5° Concorso Internazionale “Giovani Musicisti - Città di Treviso“ in Italien sowie den 1. Preis beim „Concours National du Festival du Jura“ in der Schweiz. Zudem ist er dreifacher Preisträger des „Concours suisse de musique pour la jeunesse“: 2007 im Bereich der Kammermusik, 2010 als Solist und im Duo.

Als Solist tritt Bachmann mit dem Zürcher Kammerorchester in der Tonhalle Zürich, der Argovia Philarmonic, dem Orchestre des Jeunes de la Suisse Romande unter der Leitung des Quartettes Sine Nomine, dem Arosa Festival Orchestra, dem National Chamber Orchestra of Armenia, dem Transylvania Philharmonic Orchestra, dem Gamber Academy Basel, dem Békéscsaba Philharmonique Orchestra sowie der Sinfonietta Vidin auf.

Als Preisträger diverser anderer Preise und Stipendien gewinnt er das Stipendium der Stiftung Marescotti und der Stadt Carouge im Jahre 2012, der Preis der Friedl-Wald-Stiftung in Basel 2013, das Stipendium von Migros-Kulturprozent 2013, den 1. Preis und Spezialpreis der Jury beim Finale mit Orchester im November 2014 der Stiftung Jmanuel und Evamaria Schenk, den 1. Preis der Stiftung Curt Dienemann in Luzern im Jahre 2015 mit seinem Duo, den Förderpreis der BOG Stiftung im Jahre 2016.

Bachmann spielt regelmässig mit verschiedenen renommierten Streichquartetten wie dem Quatuor Terpsycordes und dem Aviv Quartet. Ausserdem konnte er bei verschiedenen Festivals wie den Schubertiaden von Espace 2, dem Puplinge Classique Festival, den Rencontres Musicales de Champéry und dem Arosa Musik Festival auftreten, wobei seine Auftritte bei verschiedenen Gelegenheiten wiederholt auf Espace 2 ausgestrahlt wurden. Im Jahre 2016 und mit dem Pianist Christian Chamorel ist er in China für ein wichtiges Tour (Beijing, Shangai, Nanjing, Guangzhou,…) aufgetreten. Er ist Mitglieder des Berner Symphonie Orchesters für die Saison 2016-2017 und als Gast spielte er zudem im Orchestra della Svizzera italiana oder im Basel Sinfonieorchester.

Seit der Gründung im Jahre 2010 ist Damien Bachmann der künstlerische Leiter des Puplinge Classique Festival.

 

 

Christian Chamorel gehört zu den gefragtesten und vielseitigsten Schweizer Pianisten seiner Generation.

„Der Klaviersatz war so imposant wie der Pianist souverän.“ - Süddeutsche Zeitung

Sein Konzertrepertoire umfasst sowohl die hochvirtuose solistische Klavierliteratur als auch die intime Welt der Kammermusik. Sein besonderes Interesse gilt den Beziehungen zwischen den unterschiedlichen musikalischen Genres und so hat er sein eigenes Festival Le Mont Musical (Mont-sur-Lausanne/Schweiz) gegründet, in dessen Mittelpunkt die Kammermusik und das Klavierlied stehen.

Chamorel ist selbst auch immer wieder zu Gast bei bedeutenden Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr, dem Menuhin-Festival Gstaad, den Festspielen Mecklenburg-

Vorpommern, dem Beethoven Festival in Chicago und verschiedenen französischen Festivals (z.B. Les Solistes des Serres d’Auteuil, Lisztomanias, Les Musicales du Golfe). Außerdem konzertierte er in den letzten Jahren auf international bedeutsamen Bühnen (u.a. Konzerthaus Berlin, Prinzregententheater in München, Schloss Elmau, Tonhalle Zürich, Viktoria Hall in Genf, Wigmore Hall in London, Musashino Hall in Tokyo) und war live für die BBC London zu erleben.

Als Solist spielte Chamorel mit Orchestern wie der Berliner Camerata, dem Berner

Symphonieorchester, dem Orchestre de Chambre Fribourgeois, der Sinfonietta de Lausanne, der Camerata de Lausanne und der Sinfonietta de Genève. Außerdem begleitete er Künstler von internationalem Ruf wie Christian Gerhaher, Pierre Amoyal, Marie-Claude Chappuis und Christoph und Stephan Genz. Mit der Schweizer Geigerin Rachel Kolly d'Alba verbindet ihn seit vielen Jahren eine äußerst erfolgreiche künstlerische Partnerschaft.

Christian Chamorel erhielt seine musikalische Ausbildung zunächst am Konservatorium Lausanne und absolvierte dort als Siebzehnjähriger sein Examen mit Auszeichnung. Er setzte seine Studien bei Margarita Höhenrieder und Gerhard Oppitz an der Hochschule für Musik und Theater München fort, wo er im Juli 2004 sein Meisterklassendiplom erlangte. Außerdem erhielt er Unterricht in Liedgestaltung bei Helmut Deutsch. Im Mai 2006 legte er sein Solistendiplom an der Musikhochschule Zürich bei Homero Francesch ab. Bereits zu diesem Zeitpunkt ist die Fachpresse auf das junge Ausnahmetalent aufmerksam geworden und nennt

ihn in einem Atemzug mit Größen wie Claudio Arrau und Friedrich Gulda: „Und wenn dann Christian Chamorel aus der Meisterklasse von Homero Francesch die Sonate E-Dur op. 109 nicht nur mit den Händen, auch mit Herz und Verstand gestaltet, dann weiß man, dass die adäquate Beethoven-Interpretation nicht mit Arrau oder Gulda zu Ende gegangen ist" (Neue Musikzeitung).

Christian Chamorel ist einer der meistausgezeichneten Schweizer Pianisten. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe (Gian Battista Viotti, Premio Iturbi, Internationaler Beethoven Klavierwettbewerb in Wien, Förderpreiswettbewerb der Konzertgesellschaft München) und er erhielt außerdem erste Preise von der Genfer Société des Arts und beim ersten internationalen Wettbewerb Les Virtuoses du Futur in Crans-Montana/Schweiz.

Chamorel war mehrfach Stipendiat der Förderprogramme der Kiefer Hablitzel Stiftung und des Migros-Verbundes und wurde außerdem mit dem Leenaards-Preis ausgezeichnet. Von der Yamaha Foundation wurde er ebenfalls mit einem Förderpreis geehrt.

2005 veröffentlichte Christian Chamorel seine erste Solo-CD mit Werken von Franz Liszt, die in der internationalen Presse begeistert gefeiert wurde. „Virtuos, zupackend, ausdrucksstark, klanggewaltig hat er Highlights wie Dante-Sonate, Petrarca-Sonett Nr. 104, Funérailles oder die La leggierezza-Etüde eingespielt“ (Fono Forum). 2011 und 2013 folgten mit den Sonaten Schumanns und den Klavierkonzerten von Mendelssohn (Orchestre de Chambre Fribourgeois,

Laurent Gendre) weitere hochkarätige Einspielungen. 2014 veröffentlichte er mit großem Erfolg die CD “ Fin de siècle“, wo er mit Geigerin Rachel Kolly d’Alba Werke von Chausson und Franck spielt. Dieses CD-Programm war dann auf einer Tournee zu hören, die in der Wigmore Hall ihren Auftakt nahm. Außerdem wurde diese Einspielung für die ICMA nominiert. In Frühjahr 2017 erscheint eine weitere CD „Lyrical Journey“ mit Rachel Kolly d’Alba , diesmal ist sie den Sonaten von Richard Strauss und Guillaume Lekeu gewidmet.