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Christoph Croisé, Cello
Peter Gorobets, Klavier

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonate für Viola di Gamba und Cembalo Nr. 1 G-Dur BWV 1027
Sonate für Viola di Gamba und Cembalo Nr. 2 D-Dur BWV 1028
Sonate für Viola du Gamba und Cembalo Nr. 3 g-moll BWV 1029

 

Bereits mit 17 Jahren gab Christoph Croisé sein Debut in der Carnegie Hall New York, wo er seitdem regelmässig aufgetreten ist. Weitere Auftritte führten ihn in renommierte Konzertsäle wie der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Wien, der Residenz München, der Capella St. Petersburg und der Philharmonie Baku. Als Solist trat er mit dem Staatlichen Sinfonieorchester Baku/Azerbaijan, dem Skyline Symphony Orchester Frankfurt, der Camerata Zürich, dem Münchner Rundfunkorchster, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Symphonieorchester der Staatskapelle St. Petersburg/Russland, der Südwest Philharmonie Konstanz, dem Collegium Musicum Basel, dem Kammerorchester der Bayrischen Philharmonie und dem Philharmonischen Orchester Budejovice auf. Mehrere Live-Übertragungen wurden durch Rundfunk und Fernsehen gesendet, beispielsweise im März 2013 das Schumann Cellokonzert mit dem Münchner Rundfunkorchester durch den Bayrischen Rundfunk.
Kammermusikalisch trat Christoph Croisé u. a. mit Dmitri Sitkovetsky, Mayuko Kamio, Alexander Zemtsov, Bartłomiej Nizioł, Oliver Schnyder, Oxana Shevchenko, Lorenzo Soulès und Alexander Panfilov auf.
Christoph Croisé ist gern gesehener Gast bei zahlreichen Festivals wie u. a. dem Festival „Musical Olympus“ in St. Petersburg, New York und Baku, dem Lucerne Festival, dem Davos Festival „Young Artists in Concert“, dem Menuhin Festival Gstaad, dem Schwarzwald Musikfestival, dem Festival de Sully und dem Festival de musique de Wissembourg.
Christoph Croisé erhielt seinen ersten Cellounterricht mit sieben Jahren bei Katharina Kühne. Seit 2007 wird er von Alexander Neustroev unterrichtet. Seit 2013 studiert Christoph bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Universität der Künste Berlin. Massgebende künstlerische Impulse erhielt er ausserdem durch Steven Isserlis, Michael Sanderling, David Geringas, Walter Grimmer und Frans Helmerson. Er ist Preisträger der Goldmedaille mit Auszeichnung beim Internationalen Wettbewerb „Erster Berliner Internationaler Musikwettbewerb“ 2017, dem 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Schoenfeld International String Competition“ in Harbin / China 2016, dem 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Manhattan International Music Competition“ 2016, 3. Preis beim Internationalen Carlos Prieto-Wettbewerb Morelia / Mexiko 2016, 1. Preis beim Internationalen Salieri-Zinetti-Wettbewerb in Verona / Italien 2016, 1. Preis beim Internationalen Johannes Brahms-Wettbewerb in Pörtschach 2015, 1. Preis beim internationalen Wettbewerb "Petar Konjovic" in Belgrad 2009 und 1. Preis beim internationalen Wettbewerb "Ibla Grand Prize" in Sizilien 2010. In den Jahren 2015 und 2016 gewann Christoph Croisé den Studienpreis des Migros-Kulturprozents und wird seit 2016 in die Konzertvermittlung des Migros-Kulturprozents aufgenommen. 2017 wurde Christoph Croisé mit dem Schweizer Botschafterpreis ausgezeichnet. Im Mai 2015 wurde seine Debut CD mit Oxana Shevchenko beim Label Quartz Classics veröffentlicht.
Seine 2. CD ist beim Label AVIE 2019 erschienen : J. Haydn Cello Konzerte C-Dur und D-Dur, A. Vivaldi B-Dur Konzert mit dem Eurasian soloist Chamber Orchestra unter der Leitung von Sherniyaz Mussakhan.
Seine 4. CD (The Russian Album), mit dem Pianisten Alexander Panfilov ist im November 2019 erschienen.
Christoph Croisé spielt ein Goffriller Violoncello, welches im Jahre 1712 in Venedig gebaut wurde.

 

 

Peter Gorobets wurde im 1988 in Südrussland geboren. Er bekam seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren an der Tchaikovsky-Musikschule Taganrog. Von 2003 bis 2012 studierte er am Rostovischen Rakhmaninov Konservatorium bei den Professoren S. Osipenko und Wladimir Denezkhin. Im Jahr 2012 ging er an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, um bei Prof. Anna Vinnitskaya das Masterstudium aufzunehmen. Er erhielt bereits verschiedene Preise. Im Jahr 2014 gewann Peter den ersten Preis des Wettbewerbs “Elise Meyer Stiftung” in Hamburg. Im Jahr 2017 begann er das Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin in der Klasse von Professor Stefan Arnold.
Seit dieser Zeit wohnt er in Berlin. Peter Gorobets gab bereits zahlreiche Konzerte als Solist, Kammermusiker und
Liedbegleiter in Russland, Deutschland und UK. Er arbeitet als Korrepetitor an der Hochschule für Musik Hans Eisler und am Staatsballet Berlin. Außer Klavier spielt Peter Cembalo, Orgel und andere Tasteninstrumente. Als Organist arbeitet er an der Friedenskirche Charlottenburg.