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Nikita Mndoyants, Klavier

2016 gewann Nikita Mndoyants den 1. Preis beim Internationalem Klavierwettbewerb Cleveland.

Er wurde 1989 geboren und stammt aus einer Familie von Berufsmusikern.
Schon von klein auf spielte er Klavier und komponierte er; 1995 wurde er in die Moskauer „Zentrale Musikschule“ (für besonders begabte Kinder) aufgenommen. Zwei Jahre später gab er im Alter von acht Jahren sein erstes Klavierrecital. Im März 1999 gab er mit zehn Jahren ein ganz außergewöhnliches Recital in der „Sibelius Academy Concert Hall“ von Helsinki, welches aufgenommen wurde und 2001 als CD veröffentlicht wurde.

2006 schloss er sein Klavier – und Kompositionsstudium an der Moskauer „Zentralen Musikschule“ summa cum laude ab, desgleichen 2011 am Moskauer Tschaikowskij Konservatorium, wo er Komposition mit Alexander Tchaykovsky sowie Klavier mit Alexander Mndoyants und Nicolay Petrov weiterstudiert hatte.
Im Lauf seines Studiums siegte er bei mehreren nationalen und internationalen Klavier – und Kompositionswettbewerben. 2004 nahm er an Meisterklassen der „Akademie“ des Festivals von Verbier (in der Schweiz) teil.

Im Sommer 2005 war er in Israel und besuchte die „International Tel-Hai Piano Master Classes“. Dabei erhielt er den Ersten Preis im Klavierkonzertwettbewerb.
Im November 2007 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Paderewski Klavierwettbewerb, sowie einen Spezialpreis für „das beste Recital im Halbfinale“.
Auf seinen riesigen Erfolg in Helsinki folgten Auftritte in aller Welt: in Russland, Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Lettland, Estland,China, in der Schweiz, in Israel, in Frankreich und in den USA.

Er beteiligte sich an zahlreichen Festivals:  „Kremlin Musical“,  „Moskauer Herbst“, 14. Klavierfestival von Liepaja (Lettland), International Keyboard Institute & Festival New-York, 63. Chopin-Festival im polnischen Duszniki-Zdroj, Musikfestival Davos u.a., und gab Recitals in Moskau und Sankt-Petersburg, in der Salle Cortot und dem Auditoire du Louvre von Paris, in der Philharmonie von Warschau...

Er spielt unter der Leitung von namhaften Dirigenten wie Eri Klas, Imants Resnis, Misha Rachlevsky,V. Ziva,Charles Ansbacher,Tadeusz Wojciechowski, M. Annamamedov,V. Redya, S. Bezrodnaya, K. Orbelyan, F. Korobov, A. Sladkovsky, A. Arnold, I. Solzhenitsyn.

Zusammen mit dem berühmten Borodin Quartett führte er 2004 Dimitri Schostakowitschs Klavierquintett auf.
Er ist in den beiden Dokumentarfilmen, die die Filmemacherin Irene Langemann für  die  deutsche Produktionsfirma Lichtfilm realisierte, zu sehen: „Russlands Wunderkinder“ (2000) sowie „Die Konkurrenten – Russlands Wunderkinder 2“ (2010).

Seine eigenen Kompositionen für Klavier und Kammermusik sind bei den Verlagshäusern „Komponist“, „Muzyka“ und „Jürgenson“ erschienen.      
2007 wurden vom russischen Label „Classical Records“ zwei  CDs herausgegeben, auf denen er zum Teil seine eigenen Werke spielt. Hier sind sie erhältlich:

www.classicalrecords.ru

 

Sein Ruf als außerordentlicher Pianist ist gefestigt, darüber hinaus kann man in ihm den großen Komponisten der kommenden Zeit erahnen. Jenseits der Moden wendet sich seine Musik an alle Menschen, an ihr Gefühl, ihre Träume, ihre Mängel, ihre unendliche Sehnsucht. 

Werke von Nikita Mndoyants :

Sonatine für Cello und Klavier (1999)
Quartett für Klarinett, Violine, Cello und Klavier (2005)
Konzert für Klarinette und Kammerorchester (2007)
Trio für Violin, Cello und Klavier (2008)
Prelude für Orchester (2008)
Streichquartett Nr. 1 (2009)
Quartett für Violine, Viola, Cello und Klavier (2009)
Konzert für Klavier und Kammerensemble (2010)
“Quia Respexit” Intermezzo über ein Thema von J.S. Bach für Violine, Klavier und Streichorchester (2010)
“Whistling a tune” für Streichtrio (2010)
Burlesque für Orchester (2010)
“Etchings” für 2 Mandolinen, Mandola, Guitare und Klavier (2011)
“Amberd” für Cello und Klavier (2011)
“Intermezzo in the memory of Nikolay Petrov” für Klavier (2011)

Klavierquintett (2013)

"Notturno" - Klaviertrio

2. Klavierquintett (2015)
Streichquartett Nr. 2 (2011/2012)

"Notturno", Klaviertrio (2014)

Für Klavier:

Variationen über ein bielorussisches Volkslied (1999)

Introduction und Fuge (2001)
Variationen (2002)
Drei Stücke über Gleichnisse des Evangeliums (2002)
Sonate Nr. 1 (2004)
Sonate Nr. 2 (2006)
Variationen über ein Thema von Paganini (2007)

Konzerte am 17. August mit dem Novus Quartett, 20. August, 22. August mit Joel Bardolet und Damien Bachmann, 24. August mit dem Zemlinsky Quartett, 27. August mit Xiao Wang und Christoph Croisé