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Simon Zaoui, Klavier

Ein eklektischer Künstler, voller Neugierde, ein eifriger Leser von Musik und Literatur.

Nach seiner Rückkehr von einer Tournee mit dem Orchestre de Paris in Japan, China und Korea, die dem anspruchsvollen „Petruschka“ von Strawinsky galt, spielte er 2011 zwei CDs ein : „Souvenirs d'Italie“, bisher unveröffentlichte Melodien und Klavierstücke von Charles Gounod, in Zusammenarbeit mit dem Tenor David Lefort für das Label Hortus, sowie die Weltersteinspielung der sogenannten „Sonate de Vinteuil“ von Claude Pascal für das Label Polymnies mit der Violinistin Yuri Kuroda, eine Live-Aufnahme im Grand Hôtel de Cabourg, auf den Spuren von Marcel Proust. Simon Zaoui wird immer wieder,sei es als Solist oder als Kammermusiker, nach Brasilien, Japan, Deutschland (Ruhr -Klavierfestival), England, Israël, in den Maghreb und den Machrek eingeladen, sowie in die renommiertesten Konzertsäle und zu den wichtigsten Festivals von Frankreich, darunter: das Festival Cadenet, Piano aux Jacobins in Toulouse, Les Serres d'Auteuil, La "Folle Journée" von Nantes, das Festival des Arcs, die "Moments musicaux" Théâtre du Châtelet , die Cité de la Musique und die Salle Olivier Messiaen von Radio-France als Solist des Orchestre du Conservatoire de Paris. Regelmäßig arbeitet er mit dem Ensemble Matheus von Jean-Christophe Spinosi zusammen. Er musiziert auch mit dem Chamber Orchestra of Europe und dem Orchestre de Paris. Seine Partner sind immer wieder die Violinisten Sarah und Déborah Nemtanu, Pierre Fouchenneret, die Streichquartette Voce, Ebène, Modigliani und Psophos. Er ist  künstlerischer Leiter des Musikzyklus der Kapelle von Kersaint-Landunvez, wo er sowohl komponierte Musik als auch improvisierte Musik (Jazz und traditionelle Musik) auf das Programm setzt. Simon Zaoui hat unter der aufmerksamen Leitung von Emile Naoumoff studiert, und danach am CNR von Boulogne-Billancourt mit Marie-Paule Gagnepain. Dort erhielt er einen ersten Klavierpreis und drei erste Kammermusikpreise. Am Pariser Konservatorium (CNSMDP) nahm er Klavierunterricht bei Alain Planès und Emmanuel Strosser, sowie Unterricht im Fach Hammerklavier bei Patrick Cohen und in Volkalbegleitung bei Jeff Cohen. Er bestand die Klavier – sowie Kammermusikexamen mit dem Prädikat „Sehr gut“. Er wurde dann zum weiterbildenden Kurs der Pianistin Claire Désert zugelassen, und begab sich später nach Helsinki, um mit Tuija Hakkila an der Sibelius-Akademie zu studieren. Er vervollkommnete seine Ausbildung noch bei Aldo Ciccolini, Robert Levin und Menahem Pressler und liess sich von Pierre-Laurent Aimard, Jean-Claude Pennetier und Christian Ivaldi beraten. Er gewann den ersten Preis und den "Fauré-Preis" des Internationalen Klavierwettbewerbs von Brest und den zweiten Preis des internationalen Wettbewerbs Jean Françaix. Er ist auch mit dem Maurice Ravel Academy Rotary Club Award ausgezeichnet. Er gewann einen zweiten Preis und einen Sonderpreis für "Französische Musik" bei dem internationalen Kammermusik Wettebewerb von Guérande im Duett mit Sarah Nemtanu. Er wird vom „Musikalischen Mäzenat Société Générale“ sowie von der Stiftung Meyer gefördert.


Konzert am 30. August mit Pierre Fouchenneret und Raphaël Merlin

 

©JF Baltel

Simon Zaoui